Wohnungen gemeinschaftlich kaufen

Finanzierungskonzept

Wir nutzen die aktuellen Rahmenbedingungen, die sich aufgrund der Notwendigkeit ergeben haben, ökologischen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Finanzierungskonzept besteht aus mehreren Bausteinen. Wenn wir Wohnungen gemeinschaftlich kaufen, beziehungsweise bauen, dann ergibt sich die Möglichkeit diese Bausteine auf die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder abzustimmen. Die einen wollen gemeinschaftlich im Projekt wohnen und durch ihre Investition die Wohnkosten senken, die anderen sind an einer Auszahlung und Wertsteigerung interessiert. Es ist auch möglich, individuell Schwerpunkte auf Auszahlung oder Wertsteigerung zu setzen.

Förderungen des Bundes und der Länder

Wohnungen gemeinschaftlich kaufen - Geld geschenkt

Wenn die Förderungen in Anspruch genommen werden, bekommt man aufgrund eine effektiven Minuszinses, der aufgrund der Zuschüsse und niedrigen Zinsen entsteht, Geld geschenkt. Es ist also sinnvoll, die Förderungen zu nutzen und den Eigenkapitalanteil so zu steuern, dass die Förderungen optimal ausgenutzt werden.

Jedes Projekt soll bietet einen möglichst hohen Anteil an geförderten Wohnungen an. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit zur Nutzung von Förderungen der Bundesländer. Je nach Standort des Projektes gibt es unterschiedliche Zuschüsse und zinsfreie Darlehen, die zu einer geringen Annuität führen.

Konditionen für Bremen und Niedersachsen:

Wohnungsbauförderung Bremen
Wohnungsbauförderung Niedersachsen

Zusätzlich wird die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude mit einem Zuschuss von bis zu 37.500,-  € pro Wohnung in Anspruch genommen.

Förderbedingungen Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)

Eigenkapital & Ertrag

Die Investierenden Mitglieder können sich entscheiden, ob sie eine Auszahlung erhalten wollen oder ihren Schwerpunkt auf Kapitalbildung legen. Die Kapitalbildung erfolgt durch die Tilgung der Darlehen, die intern jedem Mitglied gutgeschrieben wird. Bei Ausstieg eines Mitglieds wird der Betrag, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat, ausgezahlt.

Das Auszahlungsmodell hat zur Voraussetzung, das das Kapital des investierenden Mitglieds so in das Finanzierungskonzept einfliesst, dass ein geringerer Tilgungsanteil auf das eingebrachte Kapital entfällt. Die auf den Betrag angerechneten Mieteinnahmen werden also nicht zur Tilgung von Darlehen verwendet, sondern ausgezahlt.

Individuelle Modelle – Beispiele

Die folgenden Beispiele zeigen die Finanzierung von 50 qm Wohnfläche in einem Projekt mit 16 geförderten Wohnungen und insgesamt 1000 qm Wohnfläche. Fairmietergemeinschaften, die Wohnungen gemeinschaftlich kaufen bzw. finanzieren sind gemeinsam Eigentümer des gesamten Gebäudes. Darum muss sich die Investition nicht auf eine bestimmte Wohnung beziehen, sondern jeder kann sein individuelles Modell wählen.

Beispiel Modell 1: Höhere Auszahlung / geringerer Kapitalaufbau (Werte gerundet)

Betrag Eigenkapital83.500,- €
Eigenkapital p.qm Wohnfläche1.670,00 €/qm
Förderdarlehen des Bundeslandes p.qm Wohnfläche1.290,00 €/qm
Förderdarlehen des Bundes p.qm Wohnfläche300,00 €/qm
Tilgungszuschüsse  p.qm Wohnfläche490,00 €/qm
Gesamtkosten p.qm Wohnfläche3.750,00 €/qm
Kapitalaufbau durch Tilgung bezogen auf das Eigenkapital1,35 % pro Jahr
Überschuss / mögliche Auszahlung bezogen auf das Eigenkapital2,73 % pro Jahr

Beispiel Modell 2: Keine Auszahlung / höherer Kapitalaufbau (Werte gerundet)

Betrag Eigenkapital46.500,- €
Eigenkapital p.qm Wohnfläche1.670,00 €/qm
Förderdarlehen des Bundeslandes p.qm Wohnfläche1.290,00 €/qm
Förderdarlehen des Bundes p.qm Wohnfläche1.360,00 €/qm
Tilgungszuschüsse  p.qm Wohnfläche270,00 €/qm
Gesamtkosten p.qm Wohnfläche3.750,00 €/qm
Kapitalaufbau durch Tilgung bezogen auf das Eigenkapital6,80 % pro Jahr
Überschuss / mögliche Auszahlung bezogen auf das Eigenkapital0 % pro Jahr
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