Wohnung kaufen oder Fairmietergemeinschaft?

In Fairmietergemeinschaften schließen sich Menschen zusammen, die sinnvoll in Wohnraum investieren. Die einen wohnen selbst im Projekt, die anderen schaffen Mietwohnungen. Sie erzielen Mieteinnahmen und Wertsteigerung sicherer als auf dem herkömmlichen Immobilienmarkt. Wer alleine eine Wohnung kaufen möchte, um sie anschließend zu vermieten, hat von Anfang an viel zu bedenken.

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Stiftung Warentest: Wohnung als Kapitalanlage

Gemeinschaftliches Investieren mit der laufenden Unterstützung von Fachleuten aus dem Netzwerk von Plan A bietet jedem Mitglied ein hohes Maß an Sicherheit.

Gemeinschaftlich sozial und ökologisch investieren

Fairmietergemeinschaften verbinden soziale und ökologische Ziele: Bezahlbarer Wohnraum in Häusern, die höchsten ökologischen Ansprüchen gerecht werden. In jedem Projekt soll ein möglichst hoher Anteil an geförderten Wohnungen zur Vermietung entstehen. Wie groß dieser Anteil sein kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wesentlich sind natürlich die Baukosten pro Quadratmeter Wohnfläche und der Grundstückspreis.

Ökologisches Bauen bedeutet, dass insbesondere die Wahl der Baustoffe und der Energieverbrauch des Gebäudes in der Wohnphase eine Rolle spielen. Die Optimierung in diesem Bereich führt zu höheren Kosten gegenüber dem konventionellen Wohnungsbau. Bezahlbarer Wohnraum ist natürlich leichter zu realisieren, wenn die Baukosten niedrig sind. Darum müssen wir bei jedem Projekt abwägen, wie die optimale Kombination aus bezahlbarem Wohnraum und ökologischem Bauen aussehen kann.

Haus am Fleet in Bremen-Findorff. Gemeinschaftlich bauen und investieren.

Kosten optimieren

Die Projekte werden mit einem erfahrenen Team aus Architekten und Ingenieuren geplant und realisiert. Plan A übernimmt die Projektsteuerung von der ersten Idee bis zum Einzug der Mitglieder und Mieter.

Kostenvorteile ergeben sich insbesondere daraus, dass kein Bauträger zwischengeschaltet ist.

Ein erheblicher Anteil der herkömmlichen Immobilienkosten ist nämlich die Gewinnmarge. Sie ist abhängig von der Lage des Objektes. Die Baukosten sind, egal wo gebaut wird, gleich. Deswegen können wir auch in gefragten Lagen bezahlbaren Wohnraum schaffen. Natürlich ist dort das Grundstück teurer. Aber es macht nur einen Anteil an den Gesamtkosten aus. Wir gleichen diese Differenz durch die Planung der Wohnungsanzahl und Wohnungsgrößen aus. Zur Zeit beträgt die maximale Darlehenssumme der Bundesförderung 150.000 Euro pro Wohnung, unabhängig von der Größe.

Die aktuellen Förder- und Finanzierungsbedingungen von Bund und Ländern bieten also die Möglichkeit, zukunftssichere Finanzierungskonzepte zu erstellen. Lange Laufzeiten und niedrige Zinsen machen uns insbesondere bei der Finanzierung der geförderten Mietwohnungen unabhängig von zukünftigen Zinsentwicklungen am Markt.

Dadurch, dass wir für uns selbst bauen, werden die Erwerbsnebenkosten nur auf das Grundstück fällig. (siehe Finanzierungskonzept)

Wohnung kaufen – gemeinschaftlich investieren ist besser

Eigentlich kauft jedes Mitglied einen Teil des gesamten Hauses. Das Gebäude gehört daher allen gemeinsam. Damit ist sichergestellt, dass keiner alleine da steht, wenn es mal Schwierigkeiten gibt, zum Beispiel durch Mietnomaden, die erheblichen Schaden anrichten können.

In der Wohnphase erzielen Fairmietergemeinschaften Einnahmen aus der Vermietung. Diese Einnahmen decken zunächst die Verbindlichkeiten. Die investierenden Mitglieder erhalten eine Auszahlung. Die im Projekt wohnenden Mitglieder senken ihre monatlichen Wohnkosten. Die Höhe der Auszahlung beziehungsweise der Kapitalbildung ergibt sich aus dem Finanzierungskonzept.

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