Im Projekt wohnen

Wenn Menschen mit dem gemeinsamen Wunsch in ein neues Projekt einziehen, nämlich ein Miteinander im Haus zu leben, ist die Grundlage gegeben, etwas Tolles entstehen zu lassen. Gemeinschaftlich wohnen ist eine Alternative zum herkömmlichen Wohnungsmarkt.

Joachim Böhm

Nachbarschaftliches Wohnen

Viele Menschen wünschen sich eine Nachbarschaft, die mehr bedeutet als ein anonymes Nebeneinander in räumlicher Nähe. In gemeinschaftlichen Wohnprojekten lernen sich die zukünftigen Bewohner lange vor dem Einzug kennen und entscheiden sich bewusst füreinander. Bereits während der Planungsphase werden Konsensfähigkeit und Toleranz geübt, gegenseitige Sympathie entwickelt und damit die Voraussetzungen für eine harmonische Hausgemeinschaft geschaffen. Menschen, die gemeinschaftlich wohnen wohnen wollen, planen gemeinsam genutzte Bereiche im Haus oder auf dem Grundstück, z.B. ein Grillplatz, Spielplatz oder eine gemeinsame Werkstatt. All das bietet dem aktiven Zusammenleben Raum und Gelegenheit.

Investieren und Wohnen oder Investieren und vermieten

Die einzelnen Wohnungen können selbst genutzt oder vermietet werden. Die Mietwohnungen erfüllen die Voraussetzung einer sicheren Kapitalanlage und schaffen gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum für Singles und Familien. In den Projekten kommen wohnende Mitglieder und investierende Mitglieder zusammen. Damit besteht auch für Haushalte mit geringem Einkommen die Möglichkeit, gemeinschaftlich zu wohnen.

Gemeinschaftlich wohnen und gemeinschaftlich feiern

Wer seinen Einzug schon ein paar Jahre im Voraus planen möchte, kann zunächst als investierendes Mitglied einsteigen und später, wenn eine Wohnung frei wird, einziehen. Die gemeinsamen Sitzungen und Veranstaltungen bieten eine gute Möglichkeit in der Zwischenzeit im Kontakt zu bleiben.

Nachhaltige Gemeinschaft

Alle Bewohner*Innen entscheiden sich vor dem Einzug füreinander. Diejenigen, die von Anfang an dabei sind, entscheiden mit, wie das Haus gebaut wird. Sie können im vorgegebenen Rahmen eigene Wünsche einbringen und die Wohnung auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Dieser gemeinsame Planungsprozess bringt die Menschen bereits näher zueinander. Neue Interessenten werden kennengelernt und nach einer gewissen Zeit als gleichberechtigte Mitglieder aufgenommen.

Wenn in der Wohnphase eine Partei auszieht, ist das Vorgehen ähnlich. Neue stellen sich vor und werden bei gegenseitiger Sympathie eingeladen, dabei zu sein.

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